FAQ – Tsa Lung & Lu Jong Yoga in Nürnberg
Hier beantworten wir häufige Fragen zur Praxis von Tsa Lung und Lu Jong Yoga in Nürnberg – zu Kursen, Meditation, Teilnahme und Hintergrund der Übungen.
Wenn etwas offen bleibt, melde dich gerne persönlich bei uns.
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Lu Jong und Tsa Lung stammen aus der tibetisch-buddhistischen Tradition und sind keine fitnessorientierten Yoga-Formen.
Es geht nicht um Dehnung, Leistung oder komplexe Asanas, sondern um:
• Regulierung der inneren Energie (Lung), Reinigung der Energiekanäle
• Stabilisierung des Geistes
• Transformation emotionaler Muster
• Verbindung von Atem, Bewegung und Bewusstheit
• Vertiefung der Meditation
• Vorbereitung auf fortgeschrittene meditative Praktiken wie die 6 Yogas von Naropa
Über viele Jahrhunderte hinweg wurden diese Praktiken ausschließlich an Teilnehmer geschlossener Retreats und an Linienhalter weitergegeben. Spätestens seit der Corona-Zeit, in der viele Menschen erkrankt sind und manche auch unerwartet früh verstorben sind, hat sich diese Situation jedoch verändert. Zunächst wurde Lu Jong und später auch der Zugang zu Tsa Lung für Laienpraktizierende geöffnet. So erhalten nun auch Menschen im Alltag die Möglichkeit, diese kostbaren Methoden zu erlernen und anzuwenden. Gerade in herausfordernden Zeiten können sie dazu beitragen, Gesundheit, innere Stabilität und Klarheit zu fördern – nicht nur zum eigenen Wohl, sondern auch zum Nutzen vieler anderer. Die kraftvollen und zugleich sehr direkten Methoden des Vajrayana bieten dabei einen besonders schnellen Weg der Entwicklung und Transformation.
Beides, aber nicht im Sinne von Wellness.
Die Praxis wirkt entspannend, hat dabei jedoch eine klare spirituelle Grundlage und Ausrichtung. Sie dient der inneren Entwicklung und Stabilisierung, indem sie z.B. unsere Störgefühle (Anhaftung, Abneigung und Unwissenheit) in Weisheit transformiert. Außerdem schafft sie mit Hilfe der Energiearbeit die physischen Voraussetzung dafür, die fortgeschritteneren Praktiken des Vajrayana-Buddhismus ausführen zu können.
Nein, nicht im landläufigen Sinn.
Die Praxis hat eine spirituelle Grundlage, ist dabei jedoch jederzeit klar, strukturiert und rein erfahrungsorientiert. Esoterik ist Grenzwissenschaft mit schwankenden Ergebnissen, bei der viel geglaubt werden soll, Buddhismus ist Geisteswissenschaft mit stabilen Ergebnissen, bei der man wissen soll.
Der sogenannte "esoterische Buddhismus", zu dem auch Tsa Lung und Lu Jong gehören, meint das Vajrayana – Diamantfahrzeug. Darin werden hauptsächlich Buddhas mündliche Anweisungen zur Praxis weitergegeben, die so lange angewendet werden, bis sie aus eigener Erfahrung heraus verstanden werden. Man wird zu dem, was man übt.
Lung ist ein tibetischer Begriff und bedeutet wörtlich Wind. Gemeint ist damit zum einen der äußere Wind, den man als Luftzug im Außen wahrnehmen kann.
Auf innerer Ebene meint der Begriff den physischen Atem, und auf geheimer Ebene die verschiedenen Energien, die wir täglich erleben, wie z.B. die Lebensenergie. Im Rahmen unserer Kurse lernt man über bewusste Atemführung unterschiedliche Winde (er)kennen, harmonisieren und lenken.
Über viele Jahrhunderte hinweg wurden diese Praktiken ausschließlich an Teilnehmer geschlossener Retreats und an Linienhalter weitergegeben. Spätestens seit der Corona-Zeit, in der viele Menschen erkrankt sind und manche auch unerwartet früh verstorben sind, hat sich diese Situation jedoch verändert. Zunächst wurde Lu Jong und später auch der Zugang zu Tsa Lung für Laienpraktizierende geöffnet. So erhalten nun auch Menschen im Alltag die Möglichkeit, diese kostbaren Methoden zu erlernen und anzuwenden. Gerade in herausfordernden Zeiten können sie dazu beitragen, Gesundheit, innere Stabilität und Klarheit zu fördern – nicht nur zum eigenen Wohl, sondern auch zum Nutzen vieler anderer. Die kraftvollen und zugleich sehr direkten Methoden des Vajrayana bieten dabei einen besonders schnellen Weg der Entwicklung und Transformation.